Trachtenmusikkapelle Rauris Traditionelle Musikkapelle in Rauris

Die Trachtenmusikkapelle Rauris wurde bereits 1797 gegründet und ist somit die älteste Kapelle im Pinzgau im SalzburgerLand. Vermutlich hatte der Wohlstand, den der Bergbau im Tal mit sich brachte, dazu beigetragen, dass eine örtliche Trachtenmusikkapelle finanziert werden konnte.
Damals waren es hauptsächlich einheimische Musikanten aus dem Bauernstand, die das Spielen erlernten - auf Musikinstrumenten, die noch nicht so vielfältig waren wie sie heute sind. Den Bergbau haben die Musiker in ihrer Tracht verewigt, auf der das Bergbauwappen eingestickt ist.
Heute zählt die Trachtenmusikkapelle Rauris 48 Musiker, einen Kapellmeister, einen Ehrenkapellmeister und zwei Ehrenmitglieder. Nicht zu vergessen die fünf Marketenderinnen, die nicht nur um der Musiker Wohl bemüht sind, sondern auch die Zuhörer mit Schnaps verköstigen.
Das Musikantenjahr beginnt mit dem Frühjahrskonzert im Frühjahr. Kirchliche Feiertage wie der Prangertag und Fronleichnam, Bergmessen und Festlichkeiten und Veranstaltungen wie der Bauernherbst werden von der Rauriser Trachtenmusikkapelle musikalisch umrahmt. In den Sommermonaten spielt die Kapelle wöchentlich bei den Platzkonzerten auf (Juli, August). Gespielt wird natürlich je nach Anlass - modern oder typisch österreich und traditionell. Ein sehr bekanntes Stück ist der "Rojachermarsch", der von Stefan Reiter sen. komponiert wurde und die Geschichte des Raurisertals vertont. 

 

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